016🎙️ Familienimmobilien clever regeln: Vom Elternhaus zum eigenen Schlüssel
Shownotes
In dieser Folge WORT WERT WOHNEN sprechen Sinan Nacar und Co-Host Dirk Hildebrand über die Herausforderungen und Möglichkeiten bei Familienimmobilien. Anhand eines Praxisbeispiels erläutern sie, wie Eltern ihr Haus an Kinder weitergeben können, ohne ihre Lebensqualität zu verlieren, und welche Finanzierungsmodelle, Wohnrechte und steuerlichen Aspekte dabei eine Rolle spielen.
Ob Beleihung, Wohnrecht auf Lebenszeit oder schrittweise Übertragung – die Experten erklären, wie sich Familienkonstellationen fair, sicher und flexibel gestalten lassen, damit alle Beteiligten profitieren. Eine Folge voller praktischer Tipps, Erfahrungswerte und smarter Lösungen für die eigene Baufinanzierung und den Generationenwechsel in der Immobilie.
Transkript anzeigen
00:00:00: Vom ersten Schritt bis zum Schlüssel in Ihrer Hand.
00:00:04: Sina Natcha ist das Fundament für Ihre Immobilienträume.
00:00:09: Mit Erfahrung, Sockfalt und Herz begleitet er Sie beim wichtigsten Kauf Ihres Lebens.
00:00:17: Wort,
00:00:18: Wert,
00:00:19: Wohnen.
00:00:20: der Podcast für eine sichere Baufinanzierung.
00:00:24: Bist du schon wach, Sinan, eigentlich?
00:00:25: Auf jeden Fall.
00:00:26: Warst du was, ein Frühaufsteher, ne?
00:00:28: Ja, glaube ich.
00:00:28: Liebe Hörer und Hörer, wir zeichnen diesen Podcast.
00:00:30: Ja, kann man sagen, relativ früh auf.
00:00:32: Neun Uhr ist für mich früh.
00:00:33: Für dich auch, ne?
00:00:34: Nee.
00:00:35: Nee, du weißt, was wäre die früheste Zeit, wo du ein Podcast aufzeichnen würdest und sagen würdest, da bin ich wach genug dafür.
00:00:42: Halb fünf.
00:00:43: Mach keinen Quatsch.
00:00:44: Geht klar.
00:00:45: Sollen wir so eine Challenge machen, dass wir irgendwann meine Podcast-Folge um vier Uhr dreißig aufzeichnen miteinander.
00:00:49: Ich komme bei dir vorbei und wir zeichnen die Folge auf.
00:00:51: Das wäre doch was.
00:00:52: Okay,
00:00:52: das machen wir.
00:00:52: Herausforderung?
00:00:53: Ja.
00:00:54: Ihr merkt, ihr seid hier richtig bei Wortwertwohnen und wir wollen heute über meine persönlichen Erfahrungen sprechen.
00:00:59: Sehr gut.
00:01:00: Keine Sorge, es geht nicht zu sein ins Privatleben, aber ich habe in Bezug auf unser Thema in den letzten Wochen etwas erlebt und da möchte ich mit dir teilen und würde gerne deine Meinung dazu wissen.
00:01:10: Folgender Fall.
00:01:11: Ein Freund von mir ungefähr in meinem Alter hat Eltern.
00:01:14: Die haben ein Haus gebaut vor zwanzig Jahren und sind jetzt mit ihrer Finanzierung fast durch.
00:01:20: Die beiden wollen gerne in dem Haus wohnen, haben aber nicht genug liquides Geld.
00:01:29: zur Seite gelegt, um ein gutes Leben zu führen.
00:01:31: Okay.
00:01:31: Haben wir aber so ein Haus mit zwei Mieteinheiten, wo du gutes Geld kriegst, wenn du das verkaufen würdest.
00:01:36: Verstanden.
00:01:37: Zwei Problematiken.
00:01:38: Erste Problematik ist, die sind schon relativ alt und wollen eigentlich nicht so wirklich aus dem Haus raus.
00:01:42: Zweite Problematik ist aber, eigentlich hätten sie auch gerne ein bisschen Geld, weil wenn sie es verkaufen würden, können sie ein gutes Leben führen.
00:01:48: Kinderteil, zwei Kinder, überlegt man auch, gehen wir denen das vielleicht schon irgendwie, vielleicht machen die eine Finanzierung und gucken da und mieten auf Lebenszeit und so.
00:01:58: Das war alles relativ kompliziert.
00:02:00: Und dann kamen die Bank noch am Ende, um die Geschichte jetzt vollzumachen, wo die Kinder dachten, naja, komm, da kriegt man bestimmt ein gutes Angebot von der Bank.
00:02:07: Die haben irgendwas mit drei Komma, ich glaube am Anfang, drei Komma neun fünf Angeboten.
00:02:13: Dann hat man gesagt, so nach dem Motto, hör mal, die Bautzenzen sind ja eigentlich gerade woanders.
00:02:19: Das ist nicht ein bisschen teuer.
00:02:20: und dann haben wir gesagt, da machen wir halt drei Komma acht sechs draus.
00:02:24: So war man natürlich so.
00:02:25: Wir alle sehr begeistert und haben sich dann gesagt, okay, so die erste Frage, die ich an dich habe.
00:02:30: Kommst du, kriegst du solche Konstellationen häufiger zu?
00:02:32: Ja, auf jeden Fall.
00:02:33: Ist es eigentlich, um einmal einzusteigen ins Thema, ist es eigentlich wirklich so, dass Banken ungerne älteren Menschen Kredite geben?
00:02:41: Weil es da ja diese Geschichte gibt, man muss das in der Lebenszeit abbezahlen können oder so.
00:02:45: Es gibt gewisse Sachen, die werden einfach rechtlich vorausgesetzt.
00:02:49: Wir haben auch laut Basel ein paar Themen, die wir beachten müssen, also innerhalb der Bankenstrukturen.
00:02:52: Basel
00:02:52: ist diese Vorgaben, die die Banken haben.
00:02:55: Und da ist es halt so, das kommt halt auf den Fall an.
00:02:58: Per se ist das nie ein
00:03:00: K.O.,
00:03:00: dass man sagt, ab einem gewissen Alter kriegst du jetzt safe gar nichts mehr.
00:03:04: Das habe ich jetzt in der Praxis so noch nicht erlebt.
00:03:06: Aber jetzt machen wir ein plakatives Beispiel.
00:03:09: Du hast ein Haus, das abbezahlt.
00:03:12: Da ist auch nur eine Rente vorhanden und die möchten jetzt in einem gewissen alter x ich sage jetzt mal bei seventy-sebzig nochmal fünfzigtausend hunderttausend haben.
00:03:22: was spricht denn dagegen hundert nochmal raus zu beleihen
00:03:25: also nochmal das haus zu beleihen?
00:03:26: genau also genau und das machen die banken zu einer guten kondition mit.
00:03:30: also die hausbank hätte es nicht gescheit gemacht die die immer hatten ist.
00:03:33: ich wüsste jetzt ehrlich gesagt nicht wo das problem liegt also muss aber immer voraussetzen Bonität setze ich jetzt voraus, Objektwert setze ich jetzt voraus.
00:03:41: Aber wir gehen die sachlichen Sachen durch.
00:03:43: Wenn du das Objekt hast und das eine halbe Million Euro wert und das sind keine Schulden drauf, dann kriegst du in der Regel eine A-Plus-Kondition, also die stärkste am Markt.
00:03:52: Echt?
00:03:53: Stand heute, ich habe gestern erst so ein Fall geprüft, da lagen wir bei drei Komma drei neun bis drei Komma vier vier.
00:04:03: Also das wäre ja okay.
00:04:06: Die größte Einwirkung hat ja das Verhältnis, wie viele Schulden sind auf der Immobilie zum Gegenwert.
00:04:11: Das bedeutet, wenn das jetzt platt gesagt volle Lotte voll ist, Fünfhundertk Wert, Fünfhundert aufgenommen, ist die Kondition etwas höher, weil das Ausfallrisiko größer ist.
00:04:20: Wenn jetzt aber bei Fünfhunderttausend Objektwert, Hunderttausend Offen, dann sollte die Kondition schlecht werden.
00:04:26: Also er schließt sich mit überhaupt
00:04:27: nicht.
00:04:27: Und dass die da nicht raus wollen, ist kein Problem.
00:04:29: Also weil das ist ja so für so ein Investor, oder wenn die Bank das Ding irgendwie unterm Hammer packen müsste aus irgendeinem Grund, dass die da irgendwie so drin sind.
00:04:37: Das ist dann einfach so gegeben.
00:04:39: Das ist ein
00:04:39: Thema, wenn jetzt jetzt nur eine Wohneinheit wäre, ist das schlecht, weil da gibt es ja keine Drittverwendbarkeitsmöglichkeit, dass jemand kauft, dass er kann das nicht nutzen, jetzt ganz platt.
00:04:48: Wenn da aber zwei Wohneinheiten drin sind und die wollen drin bleiben, die wollen es verkaufen, an die Kinder weitergeben, Da ist ja viele Möglichkeiten.
00:04:55: Ich finde, das ist ja total krass, muss ich sagen, weil ich glaube, für ältere Menschen ist es essenziell, dass sie in ihrem Umgebung bleiben.
00:05:02: Also so, weil ich meine, die haben da ihr Leben verbracht.
00:05:05: Die sitzen da, die haben da ihren Gattenstuhl.
00:05:07: Die sitzen da immer drin.
00:05:10: Unser eins sagt sich vielleicht, ich tausche den Gattenstuhl mal aus, weil ich will mal ein bisschen bequemer sitzen, aber die haben ja ihren einen Gattenstuhl, zwanzig Jahre, dann sitzen die da drin und wollen das bis zum Fluss auch haben.
00:05:18: Verstehe ich auch voll.
00:05:19: Ist auch das klassische Profil.
00:05:21: Also das ist nicht unbedingt, dass das per sofort weggegeben wird und dann irgendwie Weltreise, Wohnwagen, keine Ahnung.
00:05:27: Ich meine diese Konstellation hast du auch.
00:05:29: Aber in der Regel wollen die drin bleiben.
00:05:31: Meistens in solchen Konstellationen mit der Familie auch.
00:05:34: Aber das könntest du jetzt mal theoretisch da total einfach bauen.
00:05:37: Entweder also zwei Einfälle dazu.
00:05:40: Zu meinem Beispiel jetzt.
00:05:41: Zu
00:05:41: dem Beispiel.
00:05:42: Du kannst die Immobilie übertragen bei die Kittys.
00:05:45: Und dann haben die Kinder quasi halten das Eigentum.
00:05:48: Und da wird ein Kaufpreis jetzt dann fixiert oder irgendein Übertragungspreis fixiert, damit werden die Eltern jetzt erstmal liquide.
00:05:54: Aber
00:05:55: die müssen das ja aufnehmen und müssen ja dann die Rate zahlen.
00:05:57: Das heißt, denen wird ein bisschen Liquidität genommen.
00:05:59: Ja, den Kindern in dem Fall.
00:06:01: Und die Eltern hätten dann die Liquidität, die Kinder des Darlehen, Summe X, Rate X, die halt angenehm ist.
00:06:06: Und da gibt es dann verschiedenste Konstellationen.
00:06:08: Ich habe Konstellationen, wo die Eltern sagen, du pass auf, wir zahlen euch eine Miete, wir decken das für euch.
00:06:12: Fall eins, falls zwei.
00:06:15: Ach, das von einem Vertragungswert war ja soweit gut.
00:06:19: Wäre schön, wenn wir einen Wohnrecht bekommen, auf Lebzeit, ohne Gegenleistungen, so was gibt's.
00:06:23: Das
00:06:23: finde ich aber immer schwierig, weil du weißt ja echt nie, wie lang die leben.
00:06:28: Die ganze Konstellation kann ja schwierig werden, wenn die noch auf einmal hundertzwanzig werden.
00:06:32: Ich glaube, der älteste Mensch Deutschlands ist irgendwie mit hundertseizehn jetzt irgendwann gestorben.
00:06:36: Es ist natürlich auch wünschenswert, ne?
00:06:38: Also,
00:06:38: Hundertsebzehn ist super, sicher, aber wenn du so ein Mietrecht auf Lebenszeit hast und der wird dann Hundertsebzehn, sag mir was du gegessen und getrunken hast jeden Tag.
00:06:46: Ich möchte das auch haben, aber ansonsten ist das natürlich auch ein bisschen unberechenbar.
00:06:51: Deswegen ist das kernliegend oft in Familienstrukturen, aber nicht für
00:06:57: die
00:06:57: unbeteiligte Dritte hast.
00:06:59: Also außerhalb der Familie.
00:07:01: Ja, okay,
00:07:01: verstehe.
00:07:02: Genau.
00:07:02: Jetzt habe ich dich aber unterbrochen.
00:07:03: Du wolltest, glaube ich, zwei Varianten sagen.
00:07:05: Einmal die Kinder übertragen, die nennen das Dalin auf und dann kann man es ein bisschen gestalten mit den Mieten.
00:07:09: Genau.
00:07:09: Das Zweite ist übertragen.
00:07:11: Kein Gegenwert gegenwärtig ist ja jedem selbst überlassen.
00:07:13: Dann ohne Gegenleistung per Wohnrecht kannst du ja auch eintragen.
00:07:16: Dann hast du halt keine Miete, die rübergezahlt wird.
00:07:19: Eine Kiddies oder die Kinder in übernehmen das machen eine klassische Kapitalbeschaffung für Verwendungswerk X. Ich muss aber da betonen, es muss immer dem wohnwirtschaftlichen Speck dienen.
00:07:28: Also jetzt nicht, ich nehme hundert K und Oder ZBK macht den Flug von Elon Musk zum Mars oder zum Mond oder so.
00:07:36: Jetzt würde ich übertreiben mal, ja?
00:07:37: Jetzt bringst du natürlich meine ganzen Ideen, die ich da hatte durcheinander.
00:07:40: Das hatte ich alles vor, nein.
00:07:42: Aber ja, also okay, das muss da reingesteckt werden.
00:07:44: Das muss irgendwie, ja, verstehe.
00:07:45: Man
00:07:46: kann es dann verkaufen, das ausgeben, aber dann hast du auch auf den Kopf gehauen, ne?
00:07:49: Aber was ich ja krass finde, ist, dass wirklich dieser Unterschied, du machst eine Anfrage bei der Hausbank, bei der du ewig bist, kriegst du drei Komma neun und du erzählst gerade von einem Fall, wo du sagst, na ja, drei.
00:07:58: aktuell bei den Bauzinsen oder bei den Finanzierungszinsen ist es irgendwo so zwischen drei fünf und irgendwas.
00:08:04: Ja, da muss ich ja zu einer Folge noch, also einen Hinweis zu einer Folge geben, die wir ja schon aufgenommen haben.
00:08:10: Also in Folge Nummer zwei meine ich, oder auch in eins.
00:08:13: In beiden Folgen sind wir auch darauf eingegangen, warum das so ist.
00:08:16: Also, der
00:08:17: Waldur-Anruf.
00:08:18: Ich glaube, die Banken haben Angst vor dir, wenn du anrufst.
00:08:20: Ja, doch, doch.
00:08:22: Wenn er sich dann anruft, dann sagt er, oh, warte mal, wir müssen die Konjunktur, wir können nämlich hier einen drei Komma neun anbieten.
00:08:27: Der steht vor der Tür.
00:08:28: Der macht uns hier die Hölle heißt, weil er mit uns so viele Geschäfte schon
00:08:30: gemacht hat.
00:08:31: Nein, ich mach Quatsch.
00:08:31: Aber ja, du hast es beschrieben, in den Folgen ging es ja schon darum.
00:08:34: Ja.
00:08:35: Ich finde, Familie, ja, ich bin so, ich bin hin und her gerissen.
00:08:41: Einerseits ist es ja so, Familie ist Familie, die Eltern wohnen da drin und auf Lebenszeit und so, aber man hört ja auch hin und wieder mal, dass es gerade in der Familie auch schwierig werden kann.
00:08:51: Also ich glaube, man sollte trotzdem alles gut besprechen und fixieren, also auch schriftlich, glaube ich, oder wie siehst du das?
00:08:58: Also ich meine, du weißt nie, was kommt, weißt du?
00:09:02: Du hast natürlich jetzt wieder das Diplomatengehen hier geweckt.
00:09:06: Also ich versuche das mal zu beschreiben, was in der Praxis gut funktioniert.
00:09:11: Wenn es gut sortiert und besprochen ist, gibt es weniger Reibungspunkte.
00:09:15: Ungeklärter Sachverhalt und einfaches Offenzulachen lassen lässt ja auch Spielraum in der Argumentation.
00:09:22: Und das meint glaube ich niemals irgendjemand bös.
00:09:26: Es gibt ja zwei Sachen.
00:09:26: Entweder bist du so kleiner Sache, dass du face to face das besprochen hast, ein Mann ein Wort und nach dem Motto, wir kommen damit klar.
00:09:35: Aber es muss besprochen werden.
00:09:36: Das Zweite ist, wenn Wenn man sagt, man will eine erhöhte Klarstellung haben, zum Beispiel aus dem anderen Grund, das muss ja nicht sein, dass man sich streitet.
00:09:44: Nehmen wir das mal beiseite, sondern wenn dem einen Partner zum Beispiel etwas passiert, eine Erdnachfolge kommt, ein unbeteiligter Auftritt so.
00:09:53: Und wenn das dann nicht geklärt ist, dann... kann sich ja die Perspektive drehen.
00:09:57: Das sieht vielleicht der Sohne-Mann-Enkel anders als der Mama oder Opa.
00:10:01: Ungeklärte, es klingelt an der Tür und dann steht einer da und sagt, ich bin dein Sohn.
00:10:06: Du wusstest es bisher nicht.
00:10:07: Ich bin sieben-dreißig, aber ich bin dein Sohn.
00:10:09: Ja, ich weiß nicht, welche Konstellation ich auch noch denke.
00:10:14: Der Dirk ist jetzt hier sechsundvierzig und in zehn Jahren kriegt er so einen Kopf, dass er sich in seiner Wohnung fesselt und sagt, ich gehe hier nicht raus.
00:10:23: Es gibt ja auch so Alzheimergedöns, dass die das auch durcheinander bringen können.
00:10:28: Einmal ein Wort, ich habe alles besprochen, aber dann kommt irgendeine Krankheit und dann will der Dirk auf einmal in der Wohnung Golf spielen.
00:10:34: Deswegen, dass Papier sorgt dafür, dass weniger Reibungspunkte entstehen für diesen Fall, wo es außerhalb deiner Kontrolle liegt.
00:10:40: Also es ist ja, weil die Gesundheit erst zu
00:10:42: da ist.
00:10:43: Kann man, hast du einen Einfluss, aber nicht immer, wenn was auftritt, bei einem Unfall genau das gleiche?
00:10:49: Und da stimme ich dazu, dann wäre es natürlich gut, wenn man das sortiert hat.
00:10:53: Ist es eigentlich für Investoren interessant, so in Immobilien zu haben, die von den Leuten verkauft wird, die unten dann noch auf Lebenszeit wohnen wollen, wenn oben noch eine Mietpartei ist?
00:11:02: Oder ist das für die uns interessant, weil die sich sagen, ach, ich fange erst bei sechs Wohneinheiten oder so an zu investieren?
00:11:06: Das ist
00:11:06: immer eine Preisfrage.
00:11:08: Aber das wäre dann eher die Konstellation, dass man deutlich mit dem Preis runtergeben müsste.
00:11:11: Weil das kalkulierbare Risiko, das ist anders.
00:11:16: Wenn die Bude zwei Einheiten hat, jetzt haben wir mal einen Dortmund, ein Beispiel, zwei Familien aus zwei Hundert Quadratmeter, eine halbe Million Gegenwert und da keine Einwirkungen drin ist und kannst mit dem Haus machen, was du willst, dann passt das vom Preis her.
00:11:29: Jetzt logisch, wenn die Hälfte davon für dich nicht sofort nutzbar ist, weil dann dreißig Jahre ein Mietpreis X fixiert ist, den du nicht vereinnahmen kannst, nicht verbessern kannst, hat das da eine Wirkung auf dem Preis.
00:11:39: Logischerweise.
00:11:39: Also wenn ich nur die Hälfte nutzen kann, dann geht der Preis runter, oder wenn ein Wohnrecht drin ist, in welchem Grad kommt auf das Objekt an.
00:11:48: Kann man pauschalisieren?
00:11:48: Aber,
00:11:50: also schon heftigen Einfluss, oder?
00:11:53: Ja, will ich schon sagen.
00:11:55: Also
00:11:55: reden wir schon drüber, dass man Viertel runter gehen kann oder so.
00:12:02: Viertel fast bis zur Hälfte.
00:12:03: Das kommt auf die Feinbarung.
00:12:06: Wieder ein Beispiel.
00:12:07: Wenn da jetzt kein Mietpreis verlangt wird, dann würde ich sagen, riesengroße Abschlag.
00:12:11: Weil du kannst die Hälfte des Fausts nicht benutzen, kannst keine Einnahme vereinbaren.
00:12:15: Zweiter Case, feste Miete ohne Steigerungsvereinbarung.
00:12:19: Und dann dritter Case.
00:12:21: feste Vereinbarung mit Miete und Steigerungsvereinbarung, dann hast du es ja irgendwo inflationsgeschützt, vielleicht dann Lebenshaltungskostindex gesteuert, dann wird der Abstark, denke ich, nicht so hoch sein.
00:12:31: Es
00:12:32: kommt ein bisschen auf an, was du selber davon als Investor hast.
00:12:34: Ja.
00:12:35: Ich würde einmal gerne noch ein anderes Thema springen, wenn du dazu nichts sagen kannst, weil das ein anderes Thema ist, sag's einfach, aber es ging da auch so ein bisschen um die Konstellation, die Immobilie zu schützen, falls die Pflege bedürftigt werden, weil man dann an das Haus der, weißt, kennst du dich damit auch aus?
00:12:47: Also... Da gibt es doch so eine Geschichte, dass wenn die irgendwie hohe Pflegekosten haben, dass sie dann auch ab irgendeinen Moment an das Haus dran können.
00:12:54: Und wenn man das an die Kinder übertragen hätte
00:12:57: und
00:12:58: gewisse Jahre vergangen sind, dann nicht irgendwie.
00:13:00: sowas habe ich ihn erkannt.
00:13:01: Aber ich
00:13:01: muss, bevor ich jetzt anfangen, zu erklären, einen kleinen Disklemer reinsetzen, muss immer nach aktueller Rechtsprechung und freigrenzen ETC geprüft
00:13:07: werden.
00:13:08: Wenn du das sagst, weiß ich, dass du dich mit dem Thema ausgenst.
00:13:12: Ja, aber ich muss einmal kurz erwähnen, weil je nach Zeitabschnitt, wann wir wie wo sprechen, das kann morgen anders sein.
00:13:18: Wann der Podcast gehört wird, genau.
00:13:19: Korrekt.
00:13:19: So, jetzt haben wir eins.
00:13:21: Klassisch ist das so, dass du ab einem gewissen Alter darüber nachdenkst.
00:13:24: Ich sag mal so, ab fünfzig, fünfzig schätze ich mal, fängt das so langsam an.
00:13:29: Obwohl wir da natürlich alle noch blutjungen sind, selbstverständlich.
00:13:33: Logischerweise.
00:13:35: Und aber wenn du eine Immobilie überträgst, gibt es so eine Art Zehn-Jahresfrist, dass die letzten zehn Jahre trotzdem noch berücksichtigt werden könnten unter gewissen Umständen.
00:13:44: Das bedeutet, wenn du jetzt, ich sage mal so, jetzt bin ich, jetzt übertragbar, ich bin neun neunzig Jahre alt und ich möchte dann den Schutz machen und dann habe ich noch ... Natürlich noch siebzehn Jahre oder achtzehn Jahre Verzeihung.
00:13:57: Dann wird das natürlich ein bisschen knapp mit der zehn Jahresfrist.
00:14:00: Deswegen die Menschen, die ich kenne im Kundenkreisen, die fangen in diesem Alter langsam an drüber nachzudenken, die tatsliche Umsetzung uns meist etwas später hat wahrscheinlich auch seine Gründe.
00:14:11: Also ich würde mich in dem Alter auch wahrscheinlich noch
00:14:13: nicht
00:14:14: fit fühlen zu sagen, ich denke jetzt darüber nach für den Moment.
00:14:16: Da wird das noch nicht so präsent sein.
00:14:17: Das wird auch weit weg sein.
00:14:18: Aber es ist so.
00:14:20: Das sind Theorie-Lauf, die Menschen das machen.
00:14:23: Das Objekt auch übergeben an die Kittys.
00:14:25: Es gibt dann aber viele, viele Freigrenzen.
00:14:28: Das ist meistens gar nicht so dramatisch, wie man denkt, weil die Freigrenzen mittlerweile sehr hoch sind.
00:14:32: Also bis dann überhaupt der Zugriff erfolgt und bis man auf das Einkommen ein Zugriff setzt.
00:14:37: Aber ich muss wieder auf mein Display mal zurückspringen.
00:14:40: Es ist nicht in unserem Beratungskontext mit drin ist dein Erfahrungswert.
00:14:45: Auf Deutsch übersetzt sozusagen der Tierkart wieder eine Frage, die man so einfach nicht beantworten kann.
00:14:48: Aber man muss drüber sprechen.
00:14:50: Ja, tun die und haben die sich auch Gedanken darüber gemacht.
00:14:54: Absolut.
00:14:55: Spannend, also solche Konstellationen hast du auch häufiger hier.
00:14:57: Aber
00:14:59: wir haben ja schon.
00:14:59: Ja,
00:14:59: ist ja auch ein bisschen in Bezug auf die Anschlussfinanzierung.
00:15:02: Und das ist ja weder der Klassiker, wenn die irgendwie schon seit Jahren eine Finanzierung haben und die älter als zehn Jahre, das können sie ja relativ zeitnah kündigen ohne Vorfälligkeitsentschädigung und so.
00:15:11: Ich
00:15:11: muss mal kurz nachdenken.
00:15:12: Also, wenn der Auslauf jetzt zeitnah ist, das Zinsbindungsende, kannst du danach in Anführungsstrichen machen, was du willst.
00:15:18: Aber auch wenn die zehn Jahre vergangen sind, oder?
00:15:19: Auch wenn die zehn Jahre vergangen sind mit sechs Monaten Kündigungsfrist.
00:15:23: Ja.
00:15:23: Wenn das länger als zehn Jahre vereinbart ist und dann kannst du mir so viele Hoppen Wie du möchtest, also die Bank wechseln mit den Sprechen.
00:15:30: Nun ist es halt oftmals so, dass du im Verlängerungsprozess bei der Bestandsbank schon nur eine höhere Kondition hast.
00:15:39: Das
00:15:39: ich übrigens total saurei finde.
00:15:41: Man hat jeden Monat die Rate gezahlt.
00:15:44: Man hat der Bank immer das Geld gegeben.
00:15:45: Die konnten sich auf einen verlassen.
00:15:46: Man hat eine Beziehung aufgebaut.
00:15:48: Und die packen einem schlechteren Zinssatz rein, als wenn man zu einer neuen Bank geht.
00:15:50: Das ist ähnlich wie mit Telefonverträgen.
00:15:52: Wenn mich so ein Telekom-Mensch anruft und sagt dann hier Heldenrand, wollen sie nicht mal ein neues Handy haben.
00:15:57: Wir können das so und so machen.
00:15:58: Ja, toll.
00:15:59: Ruf doch mal ein bisschen früher an.
00:16:00: Dann hätte ich das gerne schon ein Jahr vorher gehabt mit den guten Konditionen.
00:16:04: Ja, da zwei Sachen.
00:16:05: Das hat zum einen damit etwas zu tun, dass die Prüfprozesse bei Verlängerungen und auch bei Umstellung, das sind ja alles unterschiedliche Prozesse.
00:16:14: Du nimmst
00:16:14: jetzt nicht Partei für die Telekoreine, sondern umstehe hier
00:16:17: auch und gehe.
00:16:18: Nein, das ist unparteiisch natürlich, also unparteiisch.
00:16:20: Geht
00:16:20: dein Satz zu Ende, ich bin gespannt, wie er ausgeht.
00:16:22: Genau,
00:16:22: deswegen sind wir in der Aufgabe zum Zinsbindungsende zu prüfen, wie man den Kunden optimal aufstellen kann.
00:16:28: Und es muss ja nicht immer die muss ja nicht immer die Bestandsbank dann sein, wenn er gerade in erhäutigen Zeit so einen Beratungsbedarf hat.
00:16:35: So musst du mit dem Kunden sprechen.
00:16:37: Aber es gibt viele, viele Fälle und auch das ist tatsächlich eigentlich sogar eher der Standard, dass man, also man vergleicht das das eine, aber viele bleiben bei ihrer Bank.
00:16:47: Einfacher Prozess.
00:16:48: Wir stehen ja im Grundbuch, vielleicht auch.
00:16:49: Grundbuchabwicklungen,
00:16:50: das hat ja auch Aufwand, also der, der mit einem hergeht.
00:16:52: Das heißt, ja, die Kondition, selbst wenn das so ist, dass die etwas höher ist, hat sie aber auch Vorteile.
00:16:58: Also, die man dann messen muss.
00:16:59: Das kommt auch dazu.
00:17:01: Deswegen kann man das nicht pauschalisieren.
00:17:03: Aber wir kommen wieder zu Folge zwei.
00:17:05: Vergleichen immer.
00:17:07: Weil bei einer drei Komma neun sage ich, das ist schon ein guter Stück höher als das, was geht.
00:17:13: Keine Frage.
00:17:14: Ist aber noch keine Katastrophe.
00:17:16: Katastrophe würde ich bei vier Komma fünf bis fünf Prozent sehen.
00:17:19: Aktuell.
00:17:20: Danke, dass wir diesen Fall mal besprechen konnten.
00:17:21: Ich habe es wieder nicht geschafft, dass du ein schlechtes Wort über irgendeine Bank verlierst.
00:17:24: Das ist aber auch okay, so kenne ich dich ja.
00:17:26: Das übernehme ich dann, wenn wir fertig sind hier und das Schimpfe auf die Bank, die schlechte Kondition gemacht haben.
00:17:31: Danke dir für die Informationen.
00:17:33: Klar, du hast den Sustainmer-Event und gleichzeitig muss man auch immer berücksichtigen.
00:17:37: Man muss jeden individuellen Fall individuell anschauen, immer wieder drauf gucken und am besten, weil dir vorbeikommen, man hört ja.
00:17:43: Du kennst dich damit aus.
00:17:44: Merci beaucoup.
00:17:44: Danke dir.
00:17:45: Bis dann.
00:18:03: Ciao.
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